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Honigschleudern

Honigschleudern Honigschleudern sind eine Erfindung mit langer Tratition. Die erste Schleuder wurde bereits 1865 in Brünn bei einer Wanderversammlung vorgestellt. Es gibt Honigschleudern mit elektrischem und manuellem Antrieb. Mittels Drehkurbel wird über ein Getriebe der Schleuderkorb in Drehungen versetzt. Je nach Ausführung der Schleuder muss die Wabe während des Schleuderns vom Imker selbst oder einer Vorrichtung wie diese in Selbstwendeschleudern benutz wird, in der Schleuder umgedreht ( gewendet ) werden, um den Honig von beiden Seiten der Wabe zu gewinnen.Neben dieser Konstruktionsart für kleinere Schleudern, bei der die Waben tangential angeordnet sind, gibt es große Honigschleuder Ausführungen mit radialer Wabenanordnung hier handelt es sich meist um Schleudern mit Fassungsvermögen von 12 bis 120 Waben. Hierbei stehen die Waben in einer Halterung mit der Oberkante nach außen und es wird die leichte Schrägstellung der Wabenzellen zur Horizontalen dazu ausgenutzt, dass der Honig gleichzeitig an beiden Seiten der Wabe herausfließen kann. Hiermit entfällt bei den Radialschleudern das Wenden der Waben oder die Drehrichtungsänderung bei Selbstwendeschleudern.Im 19. Jahrhundert wurde der Honig mitsamt Wabe durch Erwärmung eingeschmolzen. Die Bestandteile wurden später voneinander getrennt. Heutzutage wird der Honig ohne Erwärmung geschleudert. Daher stammt auch die Bezeichnung kalt geschleudert auf den Etiketten, die aber laut Lebensmittelgestz nicht zulässig ist.

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